Winterfest? Führen Sie diese 7 Schritte besser vor dem Winter durch!

7 Schritten zum winterfesten Auto und dabei vor Wertverfall schützen

Mit der kalten Jahreszeit beginnt auch die Zeit ihr Auto winterfest vorzubereiten. Spätestens beim ersten Frost, kommen viele Autofahrer ins Schwitzen und fragen sich was alles getan werden muss, um Ihr Auto winterfest zu machen. Denn mit Reifen wechseln alleine ist es nicht getan. Deshalb werden hier ein paar einfache Schritte vorgestellt, die Ihnen helfen Ihr Auto auf den Winter vorzubereiten.

1. Reifen wechseln

Im Winter müssen natürlich Winterreifen oder zulässige Alljahresreifen aufgezogen werden. Geschieht dies nicht und es wird im Fall von Eis, Schnee oder Glätte mit Sommerreifen gefahren, riskieren Sie ein Bußgeld. Die Warteschlangen in den Werkstätten sind meist lang, deshalb empfiehlt es sich bereits ab November die Reifen wechseln zu lassen.
Wichtig bei den Winterreifen ist zum Einen die Profiltiefe. Diese darf 3 mm nicht unterschreiten! Schon ab einer Profiltiefe von 4 mm ist der Reifen laut des ADAC aber nicht mehr sicher und sollte gewechselt werden. Ein kleiner Tipp zum Nachmessen: Der goldene Rand einer 1-Euro Münze ist genau 3 mm dick und sollte daher vollständig im Profil verschwinden.
Zum Anderen sollte ein Blick auf das Alter der Reifen geworfen werden. Grundsätzlich gilt, dass kein Winterreifen benutzt werden sollte, der älter als 10 Jahre ist.

2. Kühler- und Scheibenfrostschutz prüfen

Die Kühlerflüssigkeit sollte im Winter mindestens -25 Grad Celsius stand halten. Dazu muss ein bestimmtes Verhältnis von Wasser und Frostschutz gewährleistet sein. Um dieses Verhältnis überprüfen zu können, fahren Sie in eine Werkstatt oder zur Tankstelle. Denn zu geringer Kühler-Frostschutz kann in extremen Fällen zu einem Motorschaden führen.
Auch das Scheibenwischwasser sollte in der kalten Jahreszeit mit einem geeigneten Winterreiniger versehen werden. Dieser Reiniger hat spezielle Reinigungseigenschaften und verhindert zudem, dass das Wasser gefriert und so die Pumpe und die Spritzdüsen beschädigt werden.

3. Autobatterie überprüfen 

Die Autobatterie ist im Winter eine der häufigsten Ursachen für eine Panne. Wenn bereits bei Plusgraden die Batterie den Anlasser nur mit Mühe in Schwung bringt, dann sollte diese überprüft oder ausgetauscht werden. Denn dann kommt es bei Minusgraden nicht zu einer bösen Überraschung.

 4. Wischblätter kontrollieren und Scheiben reinigen

Scheibenwischer sind im Winter oft im Dauereinsatz und sorgen für eine klare Sicht. Bilden sich bereits Risse im Gummi oder Schlieren während des Wischens, dann sollten die Wischblätter ausgetauscht werden.
Scheiben sollten im Winter nicht nur von außen sondern auch von innen gereinigt werden, denn eine klare Sicht ist im Winter unerlässlich. Zudem verhindert das Reinigen der Innenseite, dass die Fenster beschlagen oder sich Schlieren bilden, die die Sicht behindern können.

 5. Türdichtungen und –schlösser pflegen

Häufig vernachlässigt werden Türdichtungen und –schlösser. Wenn diese dann aber zufrieren, dann ist der Ärger meist groß. Dichtungen sollten vor dem Winter gereinigt und speziellen Pflegemittel oder Silikonölen behandelt werden. Diese sorgen nicht nur dafür, dass die Gummis geschmeidig bleiben, sondern verhindern auch, dass die Türen zufrieren.
Bei den Türschlössern ist es ein wenig schwieriger. Hier können Universalspays oder nicht-harzende Öle die Chancen erhöhen, dass das Schloss nicht zufriert. Wer hier auf der sicheren Seite sein will, sollte sich mit Türschlossenteiser ausstatten.

 6. Beleuchtung checken und reinigen

Besonders im Winter, wenn es früh dunkel wird, ist es wichtig zu sehen und gesehen zu werden. Unerlässlich dafür ist eine funktionierende Beleuchtung. Dafür sollten alle Leuchtmittel am Auto überprüft und eingestellt werden. Außerdem sollte die Beleuchtung öfter gereinigt werden, da besonders Schnee und Matsch die Leuchtkraft erheblich einschränken können.

 7. Lack pflegen

Die Strapazen für den Lack sind im Winter besonders groß. Nässe, Kälte und vor allem Streusalz können dem Autolack zusetzen und ihn beschädigen. Um dies verhindern, sollte das Auto vor dem ersten Schneefall gewaschen und mit Politur und Wachs gepflegt werden. Dieser Tipp betrifft natürlich weniger die Fahrtauglichkeit als viel mehr den Wert des Autos.

Sollten Sie also planen Ihr Auto während oder nach dem Winter zu verkaufen, beachten Sie besser diese Tipps. Wie Sie außerdem den maximalen Wert beim Verkauf erzielen, finden Sie in unserem Artikel 5 Tipps zur Steigerung des Verkaufspreises für Ihr Auto. Gerne ermitteln wir Ihnen individuell, kostenlos und unabhängig den optimalen Verkaufspreis für Ihren Gebrauchtwagen.

 

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