KFZ-Wertermittlung zur Steigerung des Verkaufspreises

Erzielen Sie einen bis zu 20% höheren Verkaufspreis durch eine seriöse KFZ- Wertermittlung

Kostenlose Tools zur Fahrzeugwertermittlung gibt es mittlerweile viele. Alle versprechen das Gleiche, nämlich eine schnelle Preisermittlung. Hier verraten wir Ihnen, wie die Preisrechner funktionieren, welche Methode am besten geeignet ist und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen können.

Ca. 95% aller Preisrechner im Internet verwenden entweder die Durchschnittspreis- Ermittlung oder die Kalkulatorische-Ermittlung. Durch diese zwei Verfahren ist der Anbieter in der Lage einen „sofort“ errechneten Wert zu ermitteln. Leider sind diese sehr ungenau, weil viele wichtige Faktoren unberücksichtigt bleiben. Nur rund 3% der Anbieter entscheiden sich für die Marktwertermittlung, da diese deutlich aufwendiger ist. Dafür ist diese Methode am präzisesten.

Wie funktionieren die einzelnen Methoden genau?

1. Durchschnittspreis-Ermittlung: Große Plattformen wie mobile.de und autoscout24.de ermitteln einen Durchschnittspreis anhand der angebotenen Fahrzeuge auf ihrer Plattform. Dieser Wert kann und sollte nur als eine Orientierung dienen, da die unrealistischen Preise anderer Fahrzeuganbieter mit in die Bewertung einfließen und diese verfälschen. Außerdem kann der Zustand der einzelnen Fahrzeuge nicht berücksichtigt werden.

2. Kalkulatorische-Ermittlung: Unzählige Seiten im Internet bieten kostenlose Bewertungstools an. Der Nutzer bekommt unmittelbar nach Eingabe weniger Fahrzeugangaben einen Wert errechnet. Dieser Wert wird anhand von Abwertungskurven (Neupreis wird über das Alter des Fahrzeugs abgeschrieben) errechnet und berücksichtigt weder den Zustand, den Standort noch die Sonderausstattung. Somit ist der „sofort“ ermittelte Wert der ungenauste.

3. Marktwert-Ermittlung: Bei dieser Methode werden die Preise und die Standzeiten (Anzahl der Tage, wie lange das Fahrzeug bereits zu einem bestimmten Preis zum Verkauf steht) von ähnlichen Fahrzeugen eingeholt, der Zustand und die Sonderausstattung anhand Ihrer Angaben berücksichtigt und an der regionalen Marktsituation angepasst. Somit ist die Marktwertermittlung die genaueste Online-Methode, solange sie richtig ausgeführt wird. Und das nimmt etwas Zeit in Anspruch. Mit nur einem „Klick“ kann ein realistischer Verkaufspreis nicht errechnet werden.

Tipp: Eine gute Marktwert-Ermittlung von einem seriösen Anbieter braucht immer ein wenig Zeit und kann nicht „sofort“ errechnet werden. Ein Experte analysiert persönlich die Daten und die aktuelle Marktsituation. Unseriöse Anbieter erkennen Sie daran, dass der Preis dort innerhalb von Sekunden kalkuliert wird. Hier geht es den Anbietern häufig nur darum, an Ihre Daten heranzukommen.

Sollten Sie Fragen haben, oder unsere Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne

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Die Vor- und Nachteile von Auto-Bewertungen

Die 3 gängigsten Wege Ihr Auto zu bewerten – Wir verraten Ihnen die Vor- und Nachteile

Sei es eine Neuanschaffung oder nur ein Fahrzeugverkauf: Immer stellt sich die Frage nach dem aktuellen Wert des Autos. Dabei sollte der Verkauf nicht zu lange dauern und idealerweise gleichzeitig als Startkapital für einen neuen Wagen dienen.

Hier finden Sie die drei gängigsten Wege, wie Sie den Wert Ihres Autos ermitteln können.

1. Einholen von Händlerangeboten

Die klassische, mittlerweile aber etwas veraltete Variante, ist das Einholen von Händlerangeboten. Leider ist es auch die zeitaufwändigste, da die Angebote von Händler zu Händler sehr unterschiedlich ausfallen können und Sie daher mindestens fünf verschiedene Angebote einholen müssen.

Vorteile:

  • Zustand, Sonderausstattung und regionale Unterscheide fließen in die Bewertung mit ein
  • Meist kostenlos

Nachteile: 

  • Händler zahlen die niedrigsten Preise
  • Zeitaufwendig: Mindestens fünf Angebote sollten eingeholt werden
  • Viele Händler haben kein Interesse daran, das alte Auto zu bewerten, wenn Sie kein neues Auto dort kaufen

2. Autowert-Rechner auf Internet-Portalen

Möchten Sie das ganze etwas bequemer handhaben, können Sie den Wert Ihres PKWs auch von der Couch aus ermitteln. Entscheiden Sie sich dabei aber unbedingt für einen seriösen Anbieter und die richtige Methode. Zu den drei häufigsten Methoden zählen die „Durchschnittspreis-Ermittlung“, die „Kalkulatorische-Ermittlung“ und die „Marktwert- Ermittlung“ (wie die einzelnen Methoden genau funktionieren und wie Sie einen seriösen Anbieter erkennen können, erfahren Sie hier.) Anhand der von Ihnen eingegebenen Fahrzeugdaten und Angaben wird dann der Wert ihres Autos ermittelt. Die meisten Seiten und Tools sind kostenlos.

Vorteile:

  • Meistens kostenlos und unkompliziert
  • Marktwert-Ermittlung von seriösen Anbietern spiegelt den realistischen Wert

Nachteile:

  • Viele unseriöse Anbieter, die nur an Ihren Daten Interessiert sind
  • Die meisten Anbieter verwenden Tools mit „Sofort-Rechner“: Diese bedienen sich

entweder der Durchschnittspreis- oder der Kalkulatorische-Ermittlung und sind sehr ungenau, da sie Faktoren wie Zustand, Sonderausstattung und regionale Unterschiede nicht berücksichtigen.

3. Wertgutachten von KFZ-Sachverständigen

Wenn Sie den Zustand Ihres Fahrzeuges neutral bewerten lassen möchten, können Sie einen KFZ-Sachverständigen beauftragen und ein Wert-Gutachten erstellen lassen. Auch der ADAC und die TÜV-Gesellschaften bieten diese Leistung an. Die Kosten betragen hier zwischen 80-170 Euro.

Vorteile:

  • Unabhängiges Wert-Gutachten

Nachteile:

  • Die teuerste Variante

Tipp: Eine gute Marktwert-Ermittlung braucht immer ein wenig Zeit und kann nicht mit einem Klick errechnet werden. So können Sie sicher zwischen Lockangeboten und seriösen Bewertungen unterscheiden. Bei einer seriösen Marktwert-Ermittlung analysiert ein Experte persönlich die Daten und die aktuelle Marktsituation.

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5 Tipps zur Steigerung des Verkaufspreises

Mit diesen 5 Tipps erzielen Sie den besten Verkaufspreis für Ihr Auto

Achten Sie auf einen guten Gesamteindruck!

1. Lassen Sie grobe technische Mängel beheben. Außerdem sollten Sie die technische Überprüfung (TÜV-Plakette) erneuern lassen, wenn diese unter 1,5 Jahren liegt. Ein frischer TÜV nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und steigert den Wert Ihres Autos erheblich.

2. Wählen Sie den richtigen Verkaufspreis. Ist dieser zu hoch, verlieren Sie schnell Interessenten, ist dieser zu niedrig, verschenken Sie Geld. Versuchen Sie daher, Händlerpreise als eine erste Orientierung einzuholen. Preisrechner der großen Inserat-Plattformen bieten meistens nur Durchschnittspreise an, welche die wichtigen Parameter, wie zum Beispiel Zustand, Sonderausstattung oder regionale Unterschiede nicht berücksichtigen. Somit ist der empfohlene Verkaufspreis ungenau. Bauen Sie sicherheitshalber einen minimalen Puffer in Ihrem Preis ein, um dem Interessenten einen kleinen Verhandlungsspielraum zu ermöglichen.

3. Bereiten Sie Ihr Auto optisch auf. Legen Sie auf jeden Fall vorher einen Stopp in der Waschanlage ein und achten Sie dabei auch auf Kleinigkeiten: Verschmutzte Felgen erwecken schnell den Eindruck, dass Ihr Auto häufig benutzt und die Pflege vernachlässigt wurde. Die Felgen können Sie zum Beispiel leicht mit einer Bürste vor der Waschanlage vorbehandeln. Denken Sie auch an die Zwischenräume der Türen und den Kofferraum. Vorsicht: eine Motorwäsche ist nicht nötig! Da beim Waschen die Konservierung entfernt wird und die Elektronik eventuell einen Schaden erleiden kann. Außerdem könnte eine Motorwäsche beim Käufer den Eindruck erwecken, einen Öl- oder Flüssigkeitsverlust am Motor zu verstecken. Um schließlich wieder den perfekten Tiefenglanz Ihres Autos zu erzeugen, entfernen Sie kleine Kratzer auf der Lackoberfläche mittels einer Politur. Nun folgt der Innenraum: Saugen Sie diesen aus, machen Sie die Fußmatten ordentlich sauber und entfernen Sie Flecken auf den Sitzen. Wischen Sie feucht über alle Amaturen, das Lenkrad, den Schalthebel, die Türgriffe und die Pedale. Verwenden Sie hierfür keine Hochglanz-Öle oder keine besonders aggressiven Putzmittel! Reinigen Sie alle Scheiben von außen und innen.

4. Schießen Sie schöne Bilder. Ansprechende und aussagekräftige Bilder sind das A und O. Achten Sie dabei unbedingt auf richtige Lichtverhältnisse (idealerweise morgens oder abends in der Dämmerung), einen schönen und ruhigen Hintergrund und die passende Perspektive: Am besten fotografieren Sie diagonal, damit immer zwei Seiten des Autos zu erkennen sind. Machen Sie Fotos von allen Seiten, dem Innenraum, Kofferraum und auch dem Motorraum. Fotografieren Sie auch die Mängel – das zeugt von Ehrlichkeit und schafft dadurch Vertrauen beim Käufer.

5. Schreiben Sie ansprechende und persönliche Inserate. Gehen Sie dabei sowohl auf die positiven, als auch die negativen Aspekte Ihres Autos ein. Listen Sie alle Ausstattungsdetails mit ihren Herstellerspezifischen Bezeichnungen auf. Schalten Sie Ihr Inserat auf allen großen Portalen, um die größtmögliche Reichweite zu erzielen. Seien Sie nett und freundlich zu allen Anrufern, auch wenn das sehr viel Nerven kostet. Versuchen Sie, bei den vielen „Letzter Preis“ Anfragen einen kühlen Kopf zu bewahren und konsequent zu bleiben. Sie können gerne darauf hinweisen, dass Sie den Preis sorgfältig ausgewählt haben und sich der Interessent Ihr Auto persönlich ansehen kann. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen oder dreiste Angebote ein, sondern lehnen Sie diese freundlich aber bestimmt ab.

Dieser Beitrag ist für alle, die Ihr Auto selbst verkaufen möchten.

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