In 4 Schritten das Auto fit für den Frühling machen

Ihr Auto fit für den Frühling
Ihr Auto – Bereit für den Frühling

Der Winter ist endlich vorbei – was gibt es jetzt zu tun?

Erfahren Sie jetzt Schritt für Schritt, wie Sie mit Ihrem Auto unbeschwert in den Frühling starten oder es optimal auf den Verkauf nach der kalten Jahreszeit vorbereiten. Der Winter hat an den Autos seine Spuren hinterlassen. Ein Frühjahrsputz für das vom Winter geplagte Auto ist nun zwingend notwendig, denn mangelnde Pflege kann im schlimmsten Fall zu teuren Reparaturen führen und sogar Ihre Sicherheit gefährden.

1. Weg mit dem Winterspeck

 Zuallererst sollten Sie im Innenraum des Fahrzeugs aufräumen. Decken, Handschuhe und Textilien im Allgemeinen speichern Feuchtigkeit, die sich während des Winters im Auto angesammelt hat. Um das Auto also nach dem Winter von Feuchtigkeit zu befreien, hilft es alle Textilien aus dem Auto zu nehmen. Auch Ganzjahresdecken sollten zu diesem Zweck zumindest vorübergehend aus dem Auto genommen und gegebenenfalls separat getrocknet werden.
Auch Schneeketten und Dachboxen sollten bei dieser Gelegenheit entfernt werden, da jeder unnötige Ballast Treibstoff kostet und somit die Umwelt verschmutzt.

2.  Zeit für Frühjahrsputz

Bereiten Sie sich vor dem Gang zur Waschanlage vor und nehmen Sie die nötigen Putzartikel wie Reinigungsmittel für Textil/Leder und Glas, Mikrofasertuch und Staubwedel mit. Wichtig für die Reinigung ist auch ein Staubsauger mit hoher Saugkraft. Sollten Sie keinen besitzen, können Sie auch den Staubsauger an der Waschanlage nutzen. Neben den richtigen Werkzeugen, ist eine möglichst umfangreiche Reinigung der Schlüssel zum Erfolg.

Innenraum

  • Entfernen Sie zu Beginn alle Fußmatten. Beseitigen Sie dann den groben Dreck auf den Fußmatten durch abklopfen und absaugen. Saugen Sie anschließend vor allem den Boden unter den Fußmatten und die Polster ab, um losen Schmutz zu entfernen. Widmen Sie sich anschließend Schubladen, Stauräumen und Bedienelementen.
  • Wischen Sie mit einem Mikrofasertuch und einem geeigneten Reinigungsmittel glatte Oberflächen wie Armaturen und Bedienelemente ab. Entstauben Sie die Lüftungsschlitze Ihres Autos mit einem Pinsel.
  • Reinigen Sie mit Mikrofasertuch und Glasreiniger die Innenseiten der Autofenster. Achten Sie darauf die Scheiben in kreisenden Bewegungen komplett trocken zu wischen um Schlieren auf dem Glas zu verhindern. Achten Sie zusätzlich darauf keinen Glasreiniger in die Windschutzscheibenbelüftung zu spritzen, um unangenehme Gerüche bei der Fahrt zu vermeiden.
  • Vor Allem bei Stoffsitzen empfiehlt es sich die Polster mit einem zur Oberfläche passenden Polsterreiniger zu behandeln. Lassen Sie den Polsterreiniger gut einwirken. Danach schrubben Sie den Überschuss mit einem Mikrofasertuch ab.
  • Behandeln Sie Reifen und Dichtungen mit Gummipflegemittel. Der Gummi wird tief schwarz leuchten und wie neu aussehen.
  • Wenn Sie Chrombestandteile an oder in Ihrem Auto haben, sollten Sie diese mit einem Chrompflegemittel pren.

Außenwäsche

  • Bevor Sie Ihr Auto in die Waschanalage fahren, entfernen Sie die Antenne Ihres Autos um Beschädigungen durch die Waschstraße zu vermeiden. Desweiteren sollten sie darauf achten, dass vor der Einfahrt in die Waschstraße der grobe Dreck mit einem Hochdruckreiniger entfernt wird. Ansonsten kann Dreck durch die Reinigungsvorrichtungen in der Waschanlage zu Beschädigungen am Lack führen.
  • Tragen Sie bei Bedarf außerdem Felgen- und Verdeck-Reiniger auf und lassen beides jeweils ausreichend einwirken. Spritzen Sie auch hier den  gelösten Schmutz ab und achten Sie darauf die Radkästen ordentlich durchzuspülen.
  • Wählen Sie anschließend ein Programm mit Unterbodenwäsche, um auch dort Salzreste zu entfernen.
  • Möchten Sie Ihr Auto anschließend auf Hochglanz polieren, wählen Sie ein Programm ohne Versiegelung. Für die Hochglanzpolitur polieren Sie mit einem Baumwolltuch sanft und in kreisenden Bewegungen den Lack ihres Autos. Wenn Sie wiederum den Lack in den kommenden Monaten optimal vor Blütenstaub und anderen Umwelteinflüssen schützen wollen, empfiehlt sich eine Lackversiegelung.
  • Sollten Sie ein Cabrio besitzen, informieren Sie sich bei der Waschstraße nach einem geeigneten Pflegeprogramm. Das Verdeck Ihres Cabrios können Sie zusätzlich mit Verdeck-Reiniger zum Strahlen bringen.

3. Spurensuche nach dem Winter 

Nach einer Fahrzeugwäsche ist der beste Zeitpunkt um nach sichtbaren Beschädigungen Ausschau zu halten, da keine störenden Ablagerungen von Staub und Dreck die Sicht versperren.

  • Untersuchen Sie zunächst den Lack auf Beschädigungen. Wenn sie kleine Beschädigungen wie etwa leichte Kratzer oder kleinere Steinschläge entdecken, sollten Sie diese behandeln; ansonsten sind hässliche Rostpickel die Folge. Sofern Sie einen passenden Lackstift und die nötigen Fertigkeiten besitzen, können Sie kleinere Korrekturen selbst durchführen. Im Zweifel können Sie aber immer einen Profi aufsuchen.
  • Begutachten Sie auch die Windschutzscheibe gründlich nach Steinschlägen. Auch kleinere Macken sollte man dabei nicht ignorieren, da daraus schnell ein großer Riss werden kann. Weißt Ihre Scheibe einen Steinschlag auf, sollten Sie unbedingt einen Fachmann konsultieren.
  • Prüfen Sie, ob der Scheibenwischer noch einsatzfähig ist. Falls die Gummieinsätze Risse aufweisen, sollten Sie diese austauschen (lassen), um die volle Wischkraft nutzen zu können.

 4. Sommerreifen aufziehen

So mancher Autofahrer ist sich unsicher, wie lange die Winterreifen genutzt werden sollten. Dabei hilft die „von O bis O“-Regel: demnach werden Winterreifen im Normalfall von Oktober bis Ostern benutzt. Daneben spielt das Wetter eine wichtige Rolle. Wenn kontinuierlich Plusgrade herrschen, sollten Sie Ihre Sommerreifen nutzen, da sich Winterreifen bei wärmeren Temperaturen sehr schnell abnutzen. Aber auch vor bzw. beim Reifenwechsel gibt es so manches zu beachten:

  • Kontrollieren Sie vor dem Reifenwechsel die Profiltiefe Ihrer Sommerreifen. Beträgt das Profil drei Millimeter oder weniger sollten Sie sich neue Sommerreifen anschaffen. Zur Kontrolle können Sie sich einen Profiltiefenmesser an (fast) jeder Tankstelle besorgen oder den Rand einer 1€ Münze in Kombination mit einem Maßband nutzen.
  • Während dem Reifentausch hat man freie Sicht auf Stoßdämpfer, Federn und Bremsen. Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit, ob offensichtliche Schäden erkennbar sind. Da dies für Laien nicht immer einfach erkennbar ist, empfiehlt es sich auch hier in regelmäßigen Abständen den Rat eines Fachmanns aufzusuchen.
  • Sind die Sommerreifen aufgezogen, sollten Sie unbedingt deren Luftdruck kontrollieren und an die Vorgaben des Herstellers anpassen. Diese finden Sie meistens auf der Innenseite Ihrer Tankabdeckung.

Ihr Auto ist jetzt bestmöglich auf die wärmeren Jahreszeiten vorbereitet. Lehnen Sie sich zurück und freuen Sie sich auf tolle Ausflüge und unbeschwerte Spritztouren.

Sollten Sich jedoch planen Ihr Auto zu verkaufen, beachten Sie unbedingt unsere 5 Tipps zur Steigerung des Verkaufspreises für Ihr Auto. Gerne ermitteln wir Ihnen individuell, kostenlos und unabhängig den optimalen Verkaufspreis für Ihren Gebrauchtwagen.

 

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Diesel-Urteil in Stuttgart: Wann kommt das Fahrverbot für Ihr Diesel Auto?

Diesel Fahrverbot ab 2018? Ist mein Auto betroffen und was ist es noch wert?

Diese Fragen stellen sich aktuell Dieselfahrer der Marken VW, Opel, Mercedes, BMW und Audi. Die Klage der “Deutschen Umwelthilfe” (DUH) hat dazu geführt, dass das Land Baden-Württemberg härtere Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung unternehmen muss. Diesel-Fahrzeuge zählen zu den Hautverursachern der Verschmutzung und könnten bald mit einem Fahrverbot aus den Innenstädten verbannt werden. Ob es soweit kommen wird ist allerdings noch offen! Ein Fahrverbot ab 2018 bleibt trotz der Entscheidung der Richter eine Spekulation.

Die 13. Kammer des Stuttgarter Verwaltungsgericht hat am Freitagmorgen der Klage der Deutschen Umwelthilfe stattgegeben und Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ab 2018 bestätigt.

Doch das Gerichtsurteil setzt die deutsche Automobilindustrie und die Politik mächtig unter Druck: Etwa 12 Millionen Fahrzeuge müssten umgerüstet werden, um ihren Schadstoffausstoß zu reduzieren. Die EU-Grenzwerte für Stickstoffoxide werden regelmäßig in vielen Innenstädten wie München, Berlin, Stuttgart überschritten.

Welche Diesel Autos sind betroffen?

Diese Frage kann aktuell nicht genau beantwortet werden, denn es wurden noch keine Vorgaben gemacht. Dennoch soll der Anteil an Diesel Autos, die einen schlechteren Schadstoffnorm als “Euro 5” haben, deutlich abgebaut werden.

Mehrere Hersteller haben bereits erste freiwillige “Diesel-Updates” kommuniziert. Darunter AUDI, BMW, Mercedes-Benz, Porsche und Volkswagen (VW). Weitere Hersteller werden folgen! Denn das Problem betrifft nicht nur deutsche Autohersteller.

Bei den freiwilligen “Diesel-Updates” werden vermutlich Fahrzeuge mit der Schadstoffnorm “Euro 5” betroffen sein. Auch “Euro 6” Fahrzeuge, die die vorgeschriebenen Grenzwerte nicht einhalten, könnten von einem Rückruf betroffen sein.

Eine Umrüstung für “Euro 4” Fahrzeuge ist technisch machbar, da werden die Kosten aber eine Rolle spielen. Genaue Angaben liegen derzeit nicht vor.

Bestand an Diesel-Fahrzeugen laut Kraftfahrt-Bundesamt:

  • Euro 3: 94.148 Autos
  • Euro 4: 3,5 Millionen Autos
  • Euro 5: 5,9 Millionen Autos
  • Euro 6: 2,6 Millionen Autos

(Stand 01/2017)

Wo finde ich die Schadstoffklasse meines Autos?

Wo finde ich die Schadstoffklasse meines Autos?
Im Fahrzeugschein unter der Ziffer 14 “Bezeichnung der nationalen Emissionsklasse” finden Sie die Schadstoffklasse Ihres Autos.

Wann starten die Hersteller mit den Umrüstungen?

Es wurden noch keine Einzelheiten bekannt gegeben. Es darf unterstellt werden, dass die Hersteller relativ zeitnah mit Maßnahmen beginnen werden, um einen tatsächlichen Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge zu vermeiden. Betroffene Fahrzeughalter werden von den Herstellern angeschrieben. Die Adressen bekommen die Hersteller vom Kraftfahrt-Bundesamt.

Was passiert bei der Umrüstung und wer zahlt die Kosten?

Es gibt eine Software- und eine Hardware-Lösung. Bei der Software-Lösung könnten die Kosten um die 100,- Euro liegen und für die meisten Fahrzeuge durchführbar sein. Wenn Hersteller freiwillig einen Rückruf starten, wird dieses Update für die Kunden wahrscheinlich kostenlos bleiben.

Bei einer Hardware-Lösung wird es deutlich teurer. Mit Kosten um die 1.300,- Euro plus Einbauzeit darf aber in jedem Fall gerechnet werden. Wer tatsächlich die Kosten am Ende trägt ist aber noch ungeklärt.

Die Umrüstung kann allerdings auch Nachteile mit sich bringen: Ein Höherer Diesel-Verbrauch ist bei einigen Modellen zu erwarten.

Gibt es schon eine neue blaue Plakette für “saubere” Diesel-Fahrzeuge?

Eine neue Plakette gibt es derzeit nicht. Dennoch müssen Diesel-Fahrzeuge, die die Anforderungen bereits heute erfüllen oder durch eine Umrüstung dazu in der Lage wären, für die Polizei und Ordnungsamt bei Kontrollen zu erkennen sein. Eine praktikable Möglichkeit, könnte eine neue Plakette sein.

Soll ich mich selbst um eine Umrüstung kümmern?

Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch keine abschließende Empfehlung ausgesprochen werden. Viele Entscheidungen sind noch nicht getroffen und entsprechende Regelungen nicht definiert. Deshalb ist vorerst das Abwarten angesagt.

Wie viel ist mein Diesel Auto noch Wert?

Paradoxerweise ist die Gesamt-Nachfrage für Diesel Fahrzeuge stabil geblieben. Bei manchen Modellen ist die Nachfrage sogar gestiegen, vergleicht man die Zahlen aus den Jahren 2016 und 2017.

Das trifft allerdings nicht auf alle Modelle zu. Es gibt große Unterschiede: Während bestimmte Diesel-Modelle sogar an Wert gewonnen haben (die Nachfrage ist gestiegen) haben Modelle wie VW TDI stark an Wert verloren. Eine Modellspezifische Wertermittlung kann am Besten den aktuellen Wert ermitteln.

Sollten Sie Fragen haben oder unsere Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfach!

Ihr lovethiscar.de Team

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KFZ-Wertermittlung zur Steigerung des Verkaufspreises

Erzielen Sie einen bis zu 20% höheren Verkaufspreis durch eine seriöse KFZ- Wertermittlung

Kostenlose Tools zur Fahrzeugwertermittlung gibt es mittlerweile viele. Alle versprechen das Gleiche, nämlich eine schnelle Preisermittlung. Hier verraten wir Ihnen, wie die Preisrechner funktionieren, welche Methode am besten geeignet ist und woran Sie unseriöse Anbieter erkennen können.

Ca. 95% aller Preisrechner im Internet verwenden entweder die Durchschnittspreis- Ermittlung oder die Kalkulatorische-Ermittlung. Durch diese zwei Verfahren ist der Anbieter in der Lage einen „sofort“ errechneten Wert zu ermitteln. Leider sind diese sehr ungenau, weil viele wichtige Faktoren unberücksichtigt bleiben. Nur rund 3% der Anbieter entscheiden sich für die Marktwertermittlung, da diese deutlich aufwendiger ist. Dafür ist diese Methode am präzisesten.

Wie funktionieren die einzelnen Methoden genau?

1. Durchschnittspreis-Ermittlung: Große Plattformen wie mobile.de und autoscout24.de ermitteln einen Durchschnittspreis anhand der angebotenen Fahrzeuge auf ihrer Plattform. Dieser Wert kann und sollte nur als eine Orientierung dienen, da die unrealistischen Preise anderer Fahrzeuganbieter mit in die Bewertung einfließen und diese verfälschen. Außerdem kann der Zustand der einzelnen Fahrzeuge nicht berücksichtigt werden.

2. Kalkulatorische-Ermittlung: Unzählige Seiten im Internet bieten kostenlose Bewertungstools an. Der Nutzer bekommt unmittelbar nach Eingabe weniger Fahrzeugangaben einen Wert errechnet. Dieser Wert wird anhand von Abwertungskurven (Neupreis wird über das Alter des Fahrzeugs abgeschrieben) errechnet und berücksichtigt weder den Zustand, den Standort noch die Sonderausstattung. Somit ist der „sofort“ ermittelte Wert der ungenauste.

3. Marktwert-Ermittlung: Bei dieser Methode werden die Preise und die Standzeiten (Anzahl der Tage, wie lange das Fahrzeug bereits zu einem bestimmten Preis zum Verkauf steht) von ähnlichen Fahrzeugen eingeholt, der Zustand und die Sonderausstattung anhand Ihrer Angaben berücksichtigt und an der regionalen Marktsituation angepasst. Somit ist die Marktwertermittlung die genaueste Online-Methode, solange sie richtig ausgeführt wird. Und das nimmt etwas Zeit in Anspruch. Mit nur einem „Klick“ kann ein realistischer Verkaufspreis nicht errechnet werden.

Tipp: Eine gute Marktwert-Ermittlung von einem seriösen Anbieter braucht immer ein wenig Zeit und kann nicht „sofort“ errechnet werden. Ein Experte analysiert persönlich die Daten und die aktuelle Marktsituation. Unseriöse Anbieter erkennen Sie daran, dass der Preis dort innerhalb von Sekunden kalkuliert wird. Hier geht es den Anbietern häufig nur darum, an Ihre Daten heranzukommen.

Sollten Sie Fragen haben, oder unsere Unterstützung benötigen, stehen wir Ihnen gerne

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Ihr lovethiscar.de Team

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Die Vor- und Nachteile von Auto-Bewertungen

Die 3 gängigsten Wege Ihr Auto zu bewerten – Wir verraten Ihnen die Vor- und Nachteile

Sei es eine Neuanschaffung oder nur ein Fahrzeugverkauf: Immer stellt sich die Frage nach dem aktuellen Wert des Autos. Dabei sollte der Verkauf nicht zu lange dauern und idealerweise gleichzeitig als Startkapital für einen neuen Wagen dienen.

Hier finden Sie die drei gängigsten Wege, wie Sie den Wert Ihres Autos ermitteln können.

1. Einholen von Händlerangeboten

Die klassische, mittlerweile aber etwas veraltete Variante, ist das Einholen von Händlerangeboten. Leider ist es auch die zeitaufwändigste, da die Angebote von Händler zu Händler sehr unterschiedlich ausfallen können und Sie daher mindestens fünf verschiedene Angebote einholen müssen.

Vorteile:

  • Zustand, Sonderausstattung und regionale Unterscheide fließen in die Bewertung mit ein
  • Meist kostenlos

Nachteile: 

  • Händler zahlen die niedrigsten Preise
  • Zeitaufwendig: Mindestens fünf Angebote sollten eingeholt werden
  • Viele Händler haben kein Interesse daran, das alte Auto zu bewerten, wenn Sie kein neues Auto dort kaufen

2. Autowert-Rechner auf Internet-Portalen

Möchten Sie das ganze etwas bequemer handhaben, können Sie den Wert Ihres PKWs auch von der Couch aus ermitteln. Entscheiden Sie sich dabei aber unbedingt für einen seriösen Anbieter und die richtige Methode. Zu den drei häufigsten Methoden zählen die „Durchschnittspreis-Ermittlung“, die „Kalkulatorische-Ermittlung“ und die „Marktwert- Ermittlung“ (wie die einzelnen Methoden genau funktionieren und wie Sie einen seriösen Anbieter erkennen können, erfahren Sie hier.) Anhand der von Ihnen eingegebenen Fahrzeugdaten und Angaben wird dann der Wert ihres Autos ermittelt. Die meisten Seiten und Tools sind kostenlos.

Vorteile:

  • Meistens kostenlos und unkompliziert
  • Marktwert-Ermittlung von seriösen Anbietern spiegelt den realistischen Wert

Nachteile:

  • Viele unseriöse Anbieter, die nur an Ihren Daten Interessiert sind
  • Die meisten Anbieter verwenden Tools mit „Sofort-Rechner“: Diese bedienen sich

entweder der Durchschnittspreis- oder der Kalkulatorische-Ermittlung und sind sehr ungenau, da sie Faktoren wie Zustand, Sonderausstattung und regionale Unterschiede nicht berücksichtigen.

3. Wertgutachten von KFZ-Sachverständigen

Wenn Sie den Zustand Ihres Fahrzeuges neutral bewerten lassen möchten, können Sie einen KFZ-Sachverständigen beauftragen und ein Wert-Gutachten erstellen lassen. Auch der ADAC und die TÜV-Gesellschaften bieten diese Leistung an. Die Kosten betragen hier zwischen 80-170 Euro.

Vorteile:

  • Unabhängiges Wert-Gutachten

Nachteile:

  • Die teuerste Variante

Tipp: Eine gute Marktwert-Ermittlung braucht immer ein wenig Zeit und kann nicht mit einem Klick errechnet werden. So können Sie sicher zwischen Lockangeboten und seriösen Bewertungen unterscheiden. Bei einer seriösen Marktwert-Ermittlung analysiert ein Experte persönlich die Daten und die aktuelle Marktsituation.

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5 Tipps zur Steigerung des Verkaufspreises

Mit diesen 5 Tipps erzielen Sie den besten Verkaufspreis für Ihr Auto

Achten Sie auf einen guten Gesamteindruck!

1. Lassen Sie grobe technische Mängel beheben. Außerdem sollten Sie die technische Überprüfung (TÜV-Plakette) erneuern lassen, wenn diese unter 1,5 Jahren liegt. Ein frischer TÜV nimmt nicht viel Zeit in Anspruch und steigert den Wert Ihres Autos erheblich.

2. Wählen Sie den richtigen Verkaufspreis. Ist dieser zu hoch, verlieren Sie schnell Interessenten, ist dieser zu niedrig, verschenken Sie Geld. Versuchen Sie daher, Händlerpreise als eine erste Orientierung einzuholen. Preisrechner der großen Inserat-Plattformen bieten meistens nur Durchschnittspreise an, welche die wichtigen Parameter, wie zum Beispiel Zustand, Sonderausstattung oder regionale Unterschiede nicht berücksichtigen. Somit ist der empfohlene Verkaufspreis ungenau. Bauen Sie sicherheitshalber einen minimalen Puffer in Ihrem Preis ein, um dem Interessenten einen kleinen Verhandlungsspielraum zu ermöglichen.

3. Bereiten Sie Ihr Auto optisch auf. Legen Sie auf jeden Fall vorher einen Stopp in der Waschanlage ein und achten Sie dabei auch auf Kleinigkeiten: Verschmutzte Felgen erwecken schnell den Eindruck, dass Ihr Auto häufig benutzt und die Pflege vernachlässigt wurde. Die Felgen können Sie zum Beispiel leicht mit einer Bürste vor der Waschanlage vorbehandeln. Denken Sie auch an die Zwischenräume der Türen und den Kofferraum. Vorsicht: eine Motorwäsche ist nicht nötig! Da beim Waschen die Konservierung entfernt wird und die Elektronik eventuell einen Schaden erleiden kann. Außerdem könnte eine Motorwäsche beim Käufer den Eindruck erwecken, einen Öl- oder Flüssigkeitsverlust am Motor zu verstecken. Um schließlich wieder den perfekten Tiefenglanz Ihres Autos zu erzeugen, entfernen Sie kleine Kratzer auf der Lackoberfläche mittels einer Politur. Nun folgt der Innenraum: Saugen Sie diesen aus, machen Sie die Fußmatten ordentlich sauber und entfernen Sie Flecken auf den Sitzen. Wischen Sie feucht über alle Amaturen, das Lenkrad, den Schalthebel, die Türgriffe und die Pedale. Verwenden Sie hierfür keine Hochglanz-Öle oder keine besonders aggressiven Putzmittel! Reinigen Sie alle Scheiben von außen und innen.

4. Schießen Sie schöne Bilder. Ansprechende und aussagekräftige Bilder sind das A und O. Achten Sie dabei unbedingt auf richtige Lichtverhältnisse (idealerweise morgens oder abends in der Dämmerung), einen schönen und ruhigen Hintergrund und die passende Perspektive: Am besten fotografieren Sie diagonal, damit immer zwei Seiten des Autos zu erkennen sind. Machen Sie Fotos von allen Seiten, dem Innenraum, Kofferraum und auch dem Motorraum. Fotografieren Sie auch die Mängel – das zeugt von Ehrlichkeit und schafft dadurch Vertrauen beim Käufer.

5. Schreiben Sie ansprechende und persönliche Inserate. Gehen Sie dabei sowohl auf die positiven, als auch die negativen Aspekte Ihres Autos ein. Listen Sie alle Ausstattungsdetails mit ihren Herstellerspezifischen Bezeichnungen auf. Schalten Sie Ihr Inserat auf allen großen Portalen, um die größtmögliche Reichweite zu erzielen. Seien Sie nett und freundlich zu allen Anrufern, auch wenn das sehr viel Nerven kostet. Versuchen Sie, bei den vielen „Letzter Preis“ Anfragen einen kühlen Kopf zu bewahren und konsequent zu bleiben. Sie können gerne darauf hinweisen, dass Sie den Preis sorgfältig ausgewählt haben und sich der Interessent Ihr Auto persönlich ansehen kann. Lassen Sie sich nicht auf Diskussionen oder dreiste Angebote ein, sondern lehnen Sie diese freundlich aber bestimmt ab.

Dieser Beitrag ist für alle, die Ihr Auto selbst verkaufen möchten.

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