In 4 Schritten das Auto fit für den Frühling machen

Ihr Auto fit für den Frühling
Ihr Auto – Bereit für den Frühling

Der Winter ist endlich vorbei – was gibt es jetzt zu tun?

Erfahren Sie jetzt Schritt für Schritt, wie Sie mit Ihrem Auto unbeschwert in den Frühling starten oder es optimal auf den Verkauf nach der kalten Jahreszeit vorbereiten. Der Winter hat an den Autos seine Spuren hinterlassen. Ein Frühjahrsputz für das vom Winter geplagte Auto ist nun zwingend notwendig, denn mangelnde Pflege kann im schlimmsten Fall zu teuren Reparaturen führen und sogar Ihre Sicherheit gefährden.

1. Weg mit dem Winterspeck

 Zuallererst sollten Sie im Innenraum des Fahrzeugs aufräumen. Decken, Handschuhe und Textilien im Allgemeinen speichern Feuchtigkeit, die sich während des Winters im Auto angesammelt hat. Um das Auto also nach dem Winter von Feuchtigkeit zu befreien, hilft es alle Textilien aus dem Auto zu nehmen. Auch Ganzjahresdecken sollten zu diesem Zweck zumindest vorübergehend aus dem Auto genommen und gegebenenfalls separat getrocknet werden.
Auch Schneeketten und Dachboxen sollten bei dieser Gelegenheit entfernt werden, da jeder unnötige Ballast Treibstoff kostet und somit die Umwelt verschmutzt.

2.  Zeit für Frühjahrsputz

Bereiten Sie sich vor dem Gang zur Waschanlage vor und nehmen Sie die nötigen Putzartikel wie Reinigungsmittel für Textil/Leder und Glas, Mikrofasertuch und Staubwedel mit. Wichtig für die Reinigung ist auch ein Staubsauger mit hoher Saugkraft. Sollten Sie keinen besitzen, können Sie auch den Staubsauger an der Waschanlage nutzen. Neben den richtigen Werkzeugen, ist eine möglichst umfangreiche Reinigung der Schlüssel zum Erfolg.

Innenraum

  • Entfernen Sie zu Beginn alle Fußmatten. Beseitigen Sie dann den groben Dreck auf den Fußmatten durch abklopfen und absaugen. Saugen Sie anschließend vor allem den Boden unter den Fußmatten und die Polster ab, um losen Schmutz zu entfernen. Widmen Sie sich anschließend Schubladen, Stauräumen und Bedienelementen.
  • Wischen Sie mit einem Mikrofasertuch und einem geeigneten Reinigungsmittel glatte Oberflächen wie Armaturen und Bedienelemente ab. Entstauben Sie die Lüftungsschlitze Ihres Autos mit einem Pinsel.
  • Reinigen Sie mit Mikrofasertuch und Glasreiniger die Innenseiten der Autofenster. Achten Sie darauf die Scheiben in kreisenden Bewegungen komplett trocken zu wischen um Schlieren auf dem Glas zu verhindern. Achten Sie zusätzlich darauf keinen Glasreiniger in die Windschutzscheibenbelüftung zu spritzen, um unangenehme Gerüche bei der Fahrt zu vermeiden.
  • Vor Allem bei Stoffsitzen empfiehlt es sich die Polster mit einem zur Oberfläche passenden Polsterreiniger zu behandeln. Lassen Sie den Polsterreiniger gut einwirken. Danach schrubben Sie den Überschuss mit einem Mikrofasertuch ab.
  • Behandeln Sie Reifen und Dichtungen mit Gummipflegemittel. Der Gummi wird tief schwarz leuchten und wie neu aussehen.
  • Wenn Sie Chrombestandteile an oder in Ihrem Auto haben, sollten Sie diese mit einem Chrompflegemittel pren.

Außenwäsche

  • Bevor Sie Ihr Auto in die Waschanalage fahren, entfernen Sie die Antenne Ihres Autos um Beschädigungen durch die Waschstraße zu vermeiden. Desweiteren sollten sie darauf achten, dass vor der Einfahrt in die Waschstraße der grobe Dreck mit einem Hochdruckreiniger entfernt wird. Ansonsten kann Dreck durch die Reinigungsvorrichtungen in der Waschanlage zu Beschädigungen am Lack führen.
  • Tragen Sie bei Bedarf außerdem Felgen- und Verdeck-Reiniger auf und lassen beides jeweils ausreichend einwirken. Spritzen Sie auch hier den  gelösten Schmutz ab und achten Sie darauf die Radkästen ordentlich durchzuspülen.
  • Wählen Sie anschließend ein Programm mit Unterbodenwäsche, um auch dort Salzreste zu entfernen.
  • Möchten Sie Ihr Auto anschließend auf Hochglanz polieren, wählen Sie ein Programm ohne Versiegelung. Für die Hochglanzpolitur polieren Sie mit einem Baumwolltuch sanft und in kreisenden Bewegungen den Lack ihres Autos. Wenn Sie wiederum den Lack in den kommenden Monaten optimal vor Blütenstaub und anderen Umwelteinflüssen schützen wollen, empfiehlt sich eine Lackversiegelung.
  • Sollten Sie ein Cabrio besitzen, informieren Sie sich bei der Waschstraße nach einem geeigneten Pflegeprogramm. Das Verdeck Ihres Cabrios können Sie zusätzlich mit Verdeck-Reiniger zum Strahlen bringen.

3. Spurensuche nach dem Winter 

Nach einer Fahrzeugwäsche ist der beste Zeitpunkt um nach sichtbaren Beschädigungen Ausschau zu halten, da keine störenden Ablagerungen von Staub und Dreck die Sicht versperren.

  • Untersuchen Sie zunächst den Lack auf Beschädigungen. Wenn sie kleine Beschädigungen wie etwa leichte Kratzer oder kleinere Steinschläge entdecken, sollten Sie diese behandeln; ansonsten sind hässliche Rostpickel die Folge. Sofern Sie einen passenden Lackstift und die nötigen Fertigkeiten besitzen, können Sie kleinere Korrekturen selbst durchführen. Im Zweifel können Sie aber immer einen Profi aufsuchen.
  • Begutachten Sie auch die Windschutzscheibe gründlich nach Steinschlägen. Auch kleinere Macken sollte man dabei nicht ignorieren, da daraus schnell ein großer Riss werden kann. Weißt Ihre Scheibe einen Steinschlag auf, sollten Sie unbedingt einen Fachmann konsultieren.
  • Prüfen Sie, ob der Scheibenwischer noch einsatzfähig ist. Falls die Gummieinsätze Risse aufweisen, sollten Sie diese austauschen (lassen), um die volle Wischkraft nutzen zu können.

 4. Sommerreifen aufziehen

So mancher Autofahrer ist sich unsicher, wie lange die Winterreifen genutzt werden sollten. Dabei hilft die „von O bis O“-Regel: demnach werden Winterreifen im Normalfall von Oktober bis Ostern benutzt. Daneben spielt das Wetter eine wichtige Rolle. Wenn kontinuierlich Plusgrade herrschen, sollten Sie Ihre Sommerreifen nutzen, da sich Winterreifen bei wärmeren Temperaturen sehr schnell abnutzen. Aber auch vor bzw. beim Reifenwechsel gibt es so manches zu beachten:

  • Kontrollieren Sie vor dem Reifenwechsel die Profiltiefe Ihrer Sommerreifen. Beträgt das Profil drei Millimeter oder weniger sollten Sie sich neue Sommerreifen anschaffen. Zur Kontrolle können Sie sich einen Profiltiefenmesser an (fast) jeder Tankstelle besorgen oder den Rand einer 1€ Münze in Kombination mit einem Maßband nutzen.
  • Während dem Reifentausch hat man freie Sicht auf Stoßdämpfer, Federn und Bremsen. Kontrollieren Sie bei dieser Gelegenheit, ob offensichtliche Schäden erkennbar sind. Da dies für Laien nicht immer einfach erkennbar ist, empfiehlt es sich auch hier in regelmäßigen Abständen den Rat eines Fachmanns aufzusuchen.
  • Sind die Sommerreifen aufgezogen, sollten Sie unbedingt deren Luftdruck kontrollieren und an die Vorgaben des Herstellers anpassen. Diese finden Sie meistens auf der Innenseite Ihrer Tankabdeckung.

Ihr Auto ist jetzt bestmöglich auf die wärmeren Jahreszeiten vorbereitet. Lehnen Sie sich zurück und freuen Sie sich auf tolle Ausflüge und unbeschwerte Spritztouren.

Sollten Sich jedoch planen Ihr Auto zu verkaufen, beachten Sie unbedingt unsere 5 Tipps zur Steigerung des Verkaufspreises für Ihr Auto. Gerne ermitteln wir Ihnen individuell, kostenlos und unabhängig den optimalen Verkaufspreis für Ihren Gebrauchtwagen.

 

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